Anwendungsformen: Extrakt oder Pulver?

 In der chinesischen Küche werden in erster Linie Trockenpilze verwendet. Das dortige Klima verhindert eine längere Haltbarkeit von frischen Pilzen. In der traditionellen chinesischen Mykotherapie wird stets davon ausgegangen, dass die Medizinalpilze als getrocknete Pilze zur Verfügung stehen, nicht wie bei uns als Tabletten oder Kapseln.

Viele Medizinalpilzanbieter verkaufen heute noch getrocknete und zerkleinerte Pilze: Pulver, das in Form von Tabletten, Kapseln oder als loses Pulver angeboten wird. Zur Herstellung wird einfach der gesamte Fruchtkörper des Pilzes getrocknet und anschließend zermahlen. Verunreinigungen durch verschmutztes Ausgangsmaterial sind bei dieser Form der Mykotherapie nicht auszuschließen.

 

Wissenschaftliche Studien mit Medizinalpilz-Extrakten

Die heute aktuelle Form der Mykotherapie nutzt stattdessen längst die besser wirksamen Extrakte. Bei der Herstellung von Extrakten geht es darum, die wirksamen Polysaccharide in möglichst hoher Konzentration zu erhalten. Das geschieht mittels Heißwasserauszug: Dabei wird das Pilzpulver in heißem Wasser aufgelöst, sodass sich wasserlösliche und nicht wasserlösliche Bestandteile des Pilzes trennen. Die nicht wasserlöslichen Stoffe werden ausgewaschen. Der Extrakt enthält nur noch die wasserlöslichen Bestandteile in hoher Konzentration. Extrakte werden meist in Kapselform angeboten. Mykotherapeutisch sinnvoll ist auch die Herstellung alkoholischer Pilzextrakte.

 

 

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